Haltung

Horst Loewel hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zerstörung der Natur durch den Menschen in seiner Kunst zu thematisieren. All seine Werke sind ausdrucksstark, bedeutsam und stellen die ernste Lage vieler umweltkritischer Thematiken dar.

Leben

Horst G. Loewel wurde am 15. März 1939 in Han­no­ver ge­bo­ren und ist am un­te­ren Nie­der­rhein ­auf­ge­wach­sen. Seit frühester Ju­gend be­schäf­tigt er sich mit der Ma­le­rei, der Mu­sik und der Na­tur. Der ge­lern­te Gärt­ner stu­dier­te Kunst­ge­schich­te, Phi­lo­so­phie, Bio­lo­gie und Geo­gra­phie in Mün­ster, Bonn und Köln. Der Künst­ler lebt und ar­bei­tet sowohl auf Vancouver-lsland, Ca­na­da und auf Teneriffa, Spanien.

Der Maler Horst G. Loewel ist ein Ver­tre­ter der phan­ta­sti­sch-sur­rea­li­sti­schen Rich­tung in der Kunst. Er malt im we­sent­li­chen kos­mi­sche Land­schaf­ten, vol­ler Sym­bo­lik, wel­che mi­nu­ti­ös und rea­li­stisch aus­ge­führt sind. Es sind Vi­sio­nen einer traum­haf­ten, un­realen Welt, dar­ge­stellt mit einer maß­lo­sen und un­be­grenz­ten Phan­ta­sie. Die rhyth­misch be­weg­ten Kom­po­si­tio­nen ver­herr­li­chen Natur und Kos­mos zu­gleich und ver­leug­nen den Mensch als ab­so­lu­te Neben­sa­che im Ver­gleich zu der Größe des Uni­ver­sums.

Ab 1969 präsentierte er zahl­rei­che Ein­zel- und Grup­pen­aus­stel­lun­gen im In- und Aus­land. Dar­un­ter in Köln, Kre­feld, Bre­men, Keve­laer, Lü­beck, Ham­burg, Stutt­gart, Bonn, Ber­lin, Mün­chen, Düs­sel­dorf, Hamm, Ant­wer­pen, Zü­rich, Monte Carlo, Bos­ton, To­ron­to, Halifax, Mont­real, Athen, As­co­na und weitere.

Er wurde mit meh­re­ren in­ter­na­tio­na­len Kunst­prei­sen aus­ge­zeich­net. An­käu­fe vom Bun­des­post­mi­ni­ste­ri­um Bonn und der Lan­des­re­gie­rung Ba­den-Würt­tem­berg zählen dazu.

Stän­di­ge Aus­stel­lungen in der Ga­le­rie Koc­ken in Keve­laer sowie in der Galerie Kley in Hamm zeigen seine Arbeiten.